BARKS DOG MENTORING
Einfach nur schön. Herzensmensch und Lieblingshund Einfach nur schön. Herzensmensch und Lieblingshunde… 😍 mehr braucht es nicht!

SUNDAY WALK
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Sechs Monate Tali und kein bisschen langweilig! U Sechs Monate Tali und kein bisschen langweilig!

Und irgendwie denke ich gleichzeitig: Wow, schon sechs Monate. Aber auch: Erst sechs Monate?

Gefühlt haben wir schon unglaublich viel zusammen erlebt. Und gerade in den letzten Wochen hat sie nochmal einen riesigen Sprung gemacht. Vor zwei Wochen wurde sie läufig und seither wirkt sie plötzlich so viel stabiler, ruhiger und irgendwie erwachsener.

Besonders spannend finde ich das gerade jetzt mit Yuna. Am Anfang war Tali immer die Kleine, die alle genervt hat. Und jetzt merkt man plötzlich, dass Tali selbst nicht mehr ganz der Jungspund ist. Die Rollen haben sich irgendwie verschoben.

Ich merke immer mehr, dass vieles, was wir aufgebaut haben, langsam wirklich Früchte trägt. Gewisse Situationen sind zwar manchmal noch etwas viel, aber sie geht inzwischen unglaublich gut mit Herausforderungen um.

Auch die Dynamik zwischen Nila und Tali finde ich unglaublich spannend. Als Nila läufig war, war da extrem viel Energie drin. Sehr viel Spannung, sehr viel Stress. Nicht aggressiv, aber einfach wahnsinnig intensiv.

Und jetzt bei Tali? 
Man merkt eigentlich fast nichts.

Sie ist grundsätzlich einfach ganz normal. Vielleicht etwas ruhiger und erwachsener als sonst. Aber die gesamte Stimmung in der Gruppe ist komplett entspannt geblieben.

Und overall kann ich sagen: Diese sechs Monate mit Tali waren einfach nur schön.

Ja, sie ist ein Pubertier. Ja, sie diskutiert gerne und hinterfragt. Aber erstens war mir das bewusst und zweitens wäre mir ehrlich gesagt auch langweilig ohne das. 😅

Mit all ihren sympathischen Ecken und Kanten passt sie einfach perfekt in unser Leben. Dieses kleine Schwänzeloni hat unglaublich viel Leichtigkeit, Humor und Leben mitgebracht und dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

Danke liebe @letaslittleworld hast du mir dieses wundervolle Wesen anvertraut.

ZEITHUND
MEHRHUNDEHALTUNG
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Mehrere Hunde zu haben bedeutet nicht automatisch, Mehrere Hunde zu haben bedeutet nicht automatisch, dass der einzelne Hund zu kurz kommt.

Aber ja, es bedeutet mehr Management.
Mehr Mitdenken. Mehr Achtsamkeit.
Und definitiv auch mehr Verantwortung.

Denn ein weiterer Hund läuft nicht einfach “mit”. Jeder bringt seine eigenen Themen, Bedürfnisse und Dynamiken mit.

Und trotzdem beobachte ich etwas Spannendes:
Viele Dinge entstehen in einer Mehrhundegruppe ganz natürlich im Alltag.

Impulskontrolle.
Frustrationstoleranz.
Warten können.
Sich zurücknehmen.

Nicht als Übung. Nicht inszeniert.
Sondern einfach, weil das Leben mit mehreren Hunden genau das mit sich bringt.

Wenn einer stehen bleibt zum 💩, warten halt alle.
Wenn drei Hunde angeleint werden müssen, dauert alles länger.
Wenn einer Freilauf hat, bleiben die anderen vielleicht angeleint.
Wenn einer gerade Aufmerksamkeit bekommt, ist ein anderer eben nicht dran.

Die Hunde lernen ständig:
Ich bin nicht immer zuerst.
Ich bin nicht immer im Fokus.
Und trotzdem bin ich Teil der Gruppe.

Ich glaube, genau das kann unglaublich wertvoll sein.

Und gleichzeitig finde ich es wichtig, zwischendurch bewusst wieder nur den einzelnen Hund zu sehen.

Heute war genau so ein Tag.

Mit Nila gab es einen ruhigen Spaziergang.
Viel schnüffeln, stehen bleiben, Natur geniessen.

Mit Tali habe ich an Orientierung und Radius gearbeitet.

Und mit Yuna ging es um Lockerheit, Spiel und einfach mal Kopf lüften.

Drei komplett unterschiedliche Spaziergänge, abgestimmt auf drei komplett unterschiedliche Hunde.

Natürlich ist das nicht jeden Tag möglich.
Und auch nicht jeden Tag sinnvoll.
Denn wir sind gemeinsam unterwegs, als Gruppe.

Aber genau dieser Mix macht für mich den Unterschied.

Gemeinschaft und Individualität.
Struktur und Flexibilität.
Gruppe und trotzdem den einzelnen Hund sehen.

Und ja:
Mental ist Mehrhundehaltung deutlich anspruchsvoller.

Aber gleichzeitig lernt man unglaublich viel.
Über Hunde. Über Dynamiken. Über Kommunikation. Und ehrlich gesagt auch über sich selbst.

MEHRHUNDEHALTUNG
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„Du hast aber Glück mit deinem Hund.“ Ein Satz, d „Du hast aber Glück mit deinem Hund.“

Ein Satz, den man oft hört, wenn ein Hund ruhig, entspannt und unkompliziert wirkt.

Und auf der anderen Seite:
„Den musst du aber mal erziehen.“

Meist dann, wenn ein Hund laut, nervös, unsicher oder reaktiv ist.

Dabei sieht man von aussen nie, was wirklich dahinter steckt.

Ja, manchmal passt es einfach.
Manchmal bringt ein Hund von sich aus schon viel Ruhe mit. Und manchmal hat ein Mensch ganz bewusst mit sehr viel Bedacht einen Hund gewählt, der gut zu seinem Leben passt.

Aber oft steckt hinter einem „entspannten Hund“ auch sehr viel Arbeit. Klare Führung. Training. Management.
Unzählige kleine, bewusste Entscheidungen im Alltag.

Genauso wie es Hunde gibt, bei denen Menschen unglaublich viel investieren und trotzdem Themen bleiben. Weil Persönlichkeit, Genetik, Erfahrungen und Nervensystem eben auch eine Rolle spielen.
Nicht alles lässt sich einfach „wegtrainieren“.

Darum finde ich diese schnellen Urteile schwierig. Weil sie weder fair sind noch den Menschen hinter dem Hund gerecht werden.

Vielleicht würden wir allgemein gut daran tun, weniger zu bewerten und mehr hinzuhören.

Nicht jeder entspannte Hund ist einfach nur Glück. Und nicht jeder herausfordernde Hund das Resultat von schlechter Erziehung.

HUNDE IM ALLTAG
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„Was soll ich denn dann mit meinem Hund spielen?“ „Was soll ich denn dann mit meinem Hund spielen?“

Die Frage kommt oft, sobald ich sage, dass Ballwerfen und Hetzspiele keine gute Idee sind.

Und ich verstehe den Punkt.

Viele haben im Kopf: Spiel = Stärkung der Bindung.
Und genau das wollen wir ja mit unserem Junghund. Eine starke, tiefe Bindung aufbauen.

Aber ganz ehrlich:
Wenn dein Hund allem hinterherspringt, was sich bewegt, und dich dabei nur noch anschaut mit „wirf nochmal“, dann bist du keine Bezugsperson mehr. Du bist eine Ballwurfmaschine.

Das hat für mich nichts mit gemeinsamem Spiel zu tun.

Gerade bei jungen Hunden geht es um etwas ganz anderes.

Im Leben ankommen. Orientierung aufbauen. Beziehung gestalten. Die Welt entdecken.

Mit Tali habe ich in diesem Sinne noch nie „gespielt“. Wir waren unterwegs, haben Dinge gemeinsam erlebt, sind über Baumstämme geklettert, haben Ruhe gehalten, Nähe aufgebaut und ich habe ihr meine Welt gezeigt.

Verbindung entsteht nicht durch ständiges Bespassen. Sie entsteht im Alltag. Im Miteinander. Im gemeinsamen Tun.

Und wenn der Hund dann mal aus dem Gröbsten raus ist und eure Beziehungsstruktur gefestigt ist, bleibt noch mehr als genug Zeit, gemeinsame Hobbys zu entdecken.

Ob Dummyarbeit, Mantrailing, Longieren oder was auch immer euch Spass macht.

Aber den Fokus würde ich am Anfang der Beziehung nicht darauf legen.

Ausnahme, du brauchst einen Spezialisten für eine bestimmte Aufgabe. Was bei unseren Familienhunden ja eher selten der Fall ist. 

HUND UND BINDUNG
JUNGHUNDE
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*BANDANAS ZU VERSCHENKEN* Eigentlich würde ich se *BANDANAS ZU VERSCHENKEN*

Eigentlich würde ich selber gern einen Pflegehund aufnehmen. Aktuell fehlt mir aber dafür schlicht die Kapazität.

Und gleichzeitig sehe ich jeden Tag, was für eine Arbeit dahintersteckt. Zeit, Nerven, Struktur, Verantwortung.
Einen Hund in sein Leben zu holen, der wenig kennt, fremd in diesem Alltag ist und noch nichts einordnen kann. Und ihm genau das beizubringen, damit er überhaupt eine Chance bekommt.

Ich habe grossen Respekt vor Menschen, die das leisten.

Deshalb ein kleiner Beitrag von mir:
Ich verschenke einige Bandanas an die, die aktuell einen Pflegehund bei sich haben oder in naher Zukunft einen aufnehmen.

Die Idee dahinter ist simpel:
Ein bisschen mehr Sichtbarkeit.

Mir ist bewusst, dass das keine Wunder bewirkt. Aber vielleicht sorgt es dafür, dass genau ein Mensch mehr hinschaut. Und manchmal reicht genau das.

Wenn du gerade einen Pflegehund begleitest oder bald einen bekommst, kommentiere hier mit seinem Namen und ob er klein, mittel oder gross ist. Wenn du jemanden kennst, mit einem Pflegehund, der ein Bandana gut brauchen könnte, tagge diese Person.

Nila und Tali werde dann auslosen, an wen die Bandanas gehen. Versand nur an eine Schweizer Adresse.

TIERSCHUTZHUND
PFLEGEHUND
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Und genau da beginnt oft das Problem. Im Training Und genau da beginnt oft das Problem.

Im Training sehe ich ständig grosse Taschen, Leinen voller Zubehör, Kackasäckchen, die irgendwo baumeln. Alles Dinge, die sich mitbewegen, mitschwingen, mitreden. Für uns nebensächlich. Für den Hund Teil der Kommunikation.

Sobald du dich drehst, einen Schritt machst oder Spannung aufbaust, bewegt sich nicht nur dein Körper, sondern alles an dir gleich mit. Deine Bewegung wird unsauber. Deine Aussage verschwimmt.

Der Hund sieht nicht nur dich. Er sieht das Gesamtbild.

Darum nehme ich meinen Kund:innen oft die Taschen ab oder bitte sie, diese kurz abzulegen. Nicht, weil es ordentlicher aussieht, sondern weil es Klarheit schafft. Plötzlich wird die Bewegung ruhig, reduziert, verständlich.

Wie in der Sprache auch:
Wenn wir etwas sagen wollen, formulieren wir bewusst und präzise. Wir reden nicht gleichzeitig zehn Dinge durcheinander.

Mit dem Körper sollte es genauso sein.

Alles, was zusätzlich mitschwingt, ist ein Störgeräusch.
Und Störgeräusche machen Kommunikation unklar.

📷 whitelab photography

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KÖRPERSPRACHLICHES ARBEITEN
Im Moment fühlt es sich manchmal an, als hätte Tal Im Moment fühlt es sich manchmal an, als hätte Tali genau zwei Hirnzellen und selbst die tanzen gelegentlich aus dem Takt.

Und ja, da sind sie, diese kurzen Momente des Zweifels. Nicht, weil ich nicht wüsste, was ich tue. Sondern weil man sich fragt, was jetzt gerade das Richtige ist. Soll ich jetzt klarer führen oder bewusst mehr Raum geben, damit sie selbst Erfahrungen machen kann? Mehr einfordern oder Dinge noch stehen lassen und über Management begleiten? Es ist kein Zweifel am Weg, sondern eine Frage des Timings.

Und dann kommen sie, diese Momente, die alles wieder gerade rücken.

Gestern war Tali zum ersten Mal in einem Einzeltraining mit dabei. Nicht als „Schülerin“, sondern als echte Unterstützung. So, wie man sich einen verlässlichen Hund an seiner Seite wünscht. Und plötzlich ist sie da. Leinenführig, ruhig, wunderbar orientiert an mir. Und man konnte sooo charmant sein, ok das kann sie eigentlich immer. 😂

Genau solche Momente geben wieder Vertrauen. In das eigene Gefühl, in die eigene Führung, in das, was man Tag für Tag investiert. Sie tragen durch die nächste Phase, in der es sich wieder chaotischer anfühlt.

Denn die Junghundezeit ist kein gerader Weg. Ein Auf und Ab. Das weiss ich aus unzähligen Begleitungen. Aber es ist etwas anderes, wenn man selbst gerade mittendrin steckt.

Liebe Junghundehalter, wir sitzen alle im selben Boot. Mal ist die See ruhig, mal tobt ein Sturm. Entscheidend ist, dass wir unseren Kompass nicht verlieren.

Und wenn ihr euch mal Luft machen möchtet, die Kommentarfunktion ist offen. Ich bin gespannt, wie taktvoll eure Pubertiere unterwegs sind. 😄

HUND IN DER PUBERTÄT
HUNDEERZIEHUNG
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Ich werde von meinen Kunden immer wieder gefragt, Ich werde von meinen Kunden immer wieder gefragt, ob Zoomies/Rennflashs ok oder problematisch sind. Die Antwort ist wie so oft: Es kommt auf den Kontext an.

Viele Hunde haben ein natürliches Bedürfnis, sich zwischendurch schnell und frei zu bewegen. Diese dynamischen Phasen dürfen und sollen stattfinden, vorausgesetzt der Hund bleibt dabei ansprechbar. Das bedeutet konkret: Er ist weiterhin erreichbar, orientiert sich am Menschen und lässt sich bei Bedarf abrufen, auch wenn die Erregung steigt.

Tali ist zu Beginn immer gut ansprechbar  und reagiert zuverlässig (Ob Abbruch beim Mäuseloch oder Rückruf). Kippt die Erregung jedoch, schaltet sie schnell in einen Zustand, in dem sie weniger zugänglich ist. Genau hier ist vorausschauendes Management entscheidend. Ich weiss, dass ein bis zwei Sequenzen gut funktionieren, danach sichere ich die Situation wieder über die Schleppleine ab.

Entscheidend ist also nicht das Verhalten an sich, sondern der Umgang damit. Wer seinen Hund kennt, erkennt frühzeitig, wann aus kontrollierter Dynamik unkontrollierte Erregung wird und handelt entsprechend.

Zoomies im häuslichen Kontext, insbesondere direkt nach dem Spaziergang, bewerte ich anders. Für mich sind sie häufig ein Hinweis auf Überforderung oder Überreizung und nicht auf zu wenig Auslastung. In solchen Momenten unterbreche ich das Verhalten und unterstütze den Hund aktiv dabei, wieder in die Regulation zu finden. Das kann über Kauen, ruhige Beschäftigung wie eine Schleckmatte, Deckentraining oder gemeinsame Co-Regulation geschehen.

Treten solche Situationen regelmässig auf, lohnt sich ein genauer Blick auf die Struktur des Spaziergangs. Oft liegt die Lösung nicht in mehr Aktivität, sondern in mehr Struktur, und Ruhe auf dem Spaziergang.

ZOOMIES
HIGH ENERGIE
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Auf die nächsten 10 Jahre, mein Mädchen!
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